Golden Plains – Chapter I

I was never good with goodbyes.

I always felt a bitter taste on my mouth when I saw someone of whom I liked leaving. Not because of the fact that I would miss them, I actually was always lingering for a little bit of sorrow from time to time. No, it was because I could never express to them how much I cared. It was always too hard for me to show emotions when I was a kid. I always felt naked and vulnerable by doing it. So much I wished to be different, to don’t disappoint others, to not make them think I’m some kind of sociopath.

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Stranded Souls

“I’ve been here 10 years.”
He says as he takes a sip on his beer. “How come?” I ask smiling.
“I don’t know. I was travelling and somehow got stuck here. And now 10 years have passed.” He laughs as he looks away embarrased. You could see the toll of those 10 years by looking at him. He had aged but also remained young. His skin grew a somber tone and is now full of visible scars. Each scar has its own story. Every story with its unhealed wounds. He wanted to look younger than he was. Stronger than he ever would be. We remain silent for a moment.
My gaze also wanders across the beach. I lost myself in the depths.

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Gestrandete Seelen

 „Ich bin seit 10 Jahren hier.“
Sagt er und nippt an seinem Bier. Wie kommts?“ Frage ich mit einem Lächeln.
„Ich weiß nicht. Ich war am reisen und bin hier irgendwie stecken geblieben. Und nun sind es 10 Jahre.“ Er lacht und schaut verlegen in die Weite. Man sah ihm die 10 Jahre durchaus am Körper an. Er war sowohl gealtert aber auch jung geblieben. Braun gebrannt aber voller sichtbarer Narben. Jede Narbe, eine eigene Geschichte. Jede Geschichte mit ihren unverheilten Wunden. Er wollte jünger rüberkommen, als er war. Stärker, als er je sein würde. Wir schweigen kurz.
Mein Blick wandert auch über den Strand. Ich verlor mich in der Tiefe. 

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Frühling des Lebens Kapitel IV

Lieben heißt loslassen. Wir sind nur so frei, wie es unsere Vorstellungskraft es auch zulässt. All diese klischeehaften Gedanken gingen mir durch den Kopf. Nach dieser Nacht zweifelte ich alles an. Ich hätte schwören können, dass in mir etwas zerfallen ist. Es war ein Gewicht, das von mir abfiel. Ich kannte es nicht, so leicht zu leben. Grenzenlos. Bei jedem Schritt, den ich machte, fühlte ich, dass ich in einen Abgrund fallen würde. Es war berauschend und furchterregend.

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Spring of Life – Chapter IV

To love is to let go. We are only as free as our imagination let us.
All this cliché thoughts were running through my mind. After that night, I wasn’t sure of anything anymore. I could’ve sworn that I heard something break on the back of my mind. A weight dropped. I didn’t knew how to live so light. Bondless. Every step I took I felt I was going to fall into an abyss. It was exhilarating as it was fearful. And that was the dilemma. The original dilemma for all of us. The choice between love and fear. What to do with our present emotions. Some of us feel those emotions coming like a big horrendous face coming at us screaming, like a vengeful ghost, trying to take those some of us to the depths of hell.

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Blüte der Zeit Kapitel III

Ich war immer anderer Meinung als mein Herz. Es zog immer zu den dunklen Enden meines Geistes, wo das Unmögliche mich von der Stille des mich umgebenden Lebens fern hielt. Immer benehmende Kreaturen, so kontrolliert und gerade. Misshandlung und Fehlverhalten der Wahrheit. Die Welt braucht mehr als die Dinge, die sie bisher hatte. Veränderung sollte das oberste Ziel für uns sein.

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Blüte der Zeit Kapitel II

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Prokrastination: In einer Traumwelt gefangen zu sein, die uns daran hindert, unsere Träume in ihrer Echtheit zu leben. Mein bisheriges Leben war ein stetiger Monochord-Rhythmus, zwei Akkorde, die sich Tag und Nacht wiederholen. Immer denke ich daran, wie das Lied weitergehen würde. Als ich mich an diesem Frühlingsnachmittag umdrehte, um sie anzusehen, hörte ich die Saiten brechen, keine Musik mehr. Nichts mehr. Mein Körper wurde völlig taub. 

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Die Blüte der Zeit Kapitel I

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Ich habe Möwen gegen Raben eingetauscht. In meinem Rucksack hatte ich drei Tage lang Kleidung und eine Zahnbürste. In meinem Herzen, ein Leben lang Träume. Ich habe zu lange darauf gewartet, und ich frage mich, warum…. Ich will nicht denken, dass ich zu lange in meinen Ängsten, in einem bloßen Klischee gefangen war, oder? Ich meine, wenn ich mir die Kakerlaken in meinem Kopf so bewusst sind, hätte ich es besser wissen müssen, nicht wahr?

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Marmor Träume


Etwas, an das ich mich am meisten erinnere, ist die Sonne.
Am schönsten ist es, wenn wir das Licht durch die weißen Marmorwände reflektieren sehen, zwischen ihnen hin und her hüpfen, als wäre es ein Tanz aus Licht und Lebe. Wie eine Ode an die Toten, die zuerst sahen, wie schön sie sein konnten. Die Tausenden von Spatzen und Stare durchdrangen das Diamantenlicht und ignorierten uns einfache Kreaturen, die auf den Straßen standen. Was können wir schon wissen? Wir konnten nicht einmal spüren, wie die Luft unsere Federn durchdrang, die Sonne, die uns die uns die Richtung aufzeigte.

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Marble Dreams

The something I remember the most is the sun.
It is most beautiful when we see his light through the reflections on the white marble walls, bouncing back and forth between them, a dance of light and life, and an ode to the dead who first saw how beautiful they could be. The thousands of sparrows and starlings pierced the diamond light, ignoring us simple creatures standing on the streets. What could we know? We couldn’t even feel the air rushing throw our feathers, the sun pointing us the direction on the next corner. We are mere stone statues for this enlightened beings. They know their way through life. We instead, battle with the little time we have to enjoy it, always finding excuses to be miserable. Happiness is a future thing. Always.

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