Ich bin naiv und das ist gut so

luka-davitadze-598540-unsplash

“Bei dem Wort Liebe fangen meine Augen an zu glühen.”

Ich bin naiv. Sogar sehr. Früher ist das nicht so aufgefallen, da konnte ich das noch auf mein Alter schieben. Da war es noch gerechtfertigt. Kindlicher Leichtsinn halt. „Ja gut, sie ist ja noch 17, sie lernt das schon noch“, haben sie damals gesagt. Mittlerweile bin ich 27 und es ist kein Stück besser geworden. Dieses Kopfschütteln. Immer dasselbe. Und dazu noch dieses leicht angedeutete Lächeln und dieses: „Süß.“ Continue reading “Ich bin naiv und das ist gut so”

Sweet Home or Hell? – Homeoffice

the-5th-141680-unsplash.jpg

I always thought: This is my goal – to work from home. I imagined myself sitting totally relaxed in my apartment, having my lunch break (which I would do very regularly), going to yoga, from which I would come back even more relaxed. The sun would shine (all day) into the room and after my work (which of course would be so easy for me) I would meditate for a while on my balcony. (Now I have served all Berlin hipster clichés). But unfortunately I have to disappoint my former self. I mean that I still serve all clichés has not changed… But I’ve learned a few things about Homeoffice that I am going to tell you in this article.

Continue reading “Sweet Home or Hell? – Homeoffice”

Himmel oder Hölle? – Homeoffice

the-5th-141680-unsplash.jpg

Damals dachte ich immer: Das ist mein Ziel – von Zuhause zu arbeiten. Ich habe mir vorgestellt wie ich total entspannt in meiner Wohnung sitze, in der Mittagspause (die ich sehr regelmäßig einhalten würde) würde ich genauso entspannt zum Yoga gehen, aus der ich noch entspannter wiederkommen würde. Die Sonne würde (den ganzen Tag) in das Zimmer reinscheinen und nach meiner Arbeit (die mir natürlich auch so leicht fallen würde) würde ich ein paar Runden auf meinem Balkon meditieren. (Nun habe ich alle Berliner Hipster Klischees bedient). Ja nur leider muss ich mein damaliges Ich enttäuschen. Ich meine, dass ich immer noch alle Klischees bediene hat sich nicht geändert.. Aber ein paar Sachen, die ich gelernt habe erzähle ich Euch in diesem Artikel..
Continue reading “Himmel oder Hölle? – Homeoffice”

The Big Drop

geetanjal-khanna-81242-unsplash.jpg

There I was. Hoping and hopping. Eager to get something I don’t want. Apply. Put on your mask and smile. Study your cliché list, memorize it, some jokes maybe? No, too much. Who has time to laugh? Put your head down and let them absorb you. Feel the anxiety mixed with a monochord vomiting of words. Don’t fall asleep, soldier!
Your mamma is counting on you. You are getting to old to eat at her table. Aren’t you tired of being left out?

Continue reading “The Big Drop”

Der Zauberer – Teil I

billy-huynh-278252-unsplash.jpg

Juli Morgen. Noch hat die Sonne nicht angefangen auf den Bürgersteig zu brennen, die erste Brise ist aber schon recht warm. Die ersten Cafés öffnen und ich rieche an dem frisch gebackenem Brot. Der Himmel ist noch orange. Ich nehme meine Sonnenbrille ab, um in die Sonne zu schauen. “Solch eine Magie” – denke ich. Continue reading “Der Zauberer – Teil I”

The Voyager II

john-reed-492609-unsplash.jpg

I’ve been floating for years only with the sound of my own voice. It shouts inside my head like in a long hall: “Is there anybody out there?” – The sound travels afar and it fades. Where am I? The smells, the faces, they are gone. My memory leaked into space, year by year, leaving an invisible trace. The route back is lost. Continue reading “The Voyager II”

I am alone but not lonely

yoann-boyer-185507-unsplash

Short foreword: This article was published 2 years ago in an online magazine, a time when I was Single 😉 Maybe these words will help you, encourage or motivate you. That’s the main thing for us!

A lot of us don’t want to, can’t, can’t go around it. Many enjoy, love or hate it. Being alone, I notice that the word has a slightly negative echo. “I travel alone.” “I’m single.” It’s like I have to keep explaining myself.

Continue reading “I am alone but not lonely”

Ferner, denn je

oliver-pacas-191069-unsplash

Und eines Tages werden wir uns wiedersehen.
Es werden etliche Jahre vergehen und wir werden gealtert sein.

Ich werde dein faltiges Gesicht ansehen und mich fragen, ob deine Narben schon geheilt sind. Meine sind es bis dahin. Lange wollten sie nicht zuheilen.
Weil ich sie nicht zuheilen ließ.

Continue reading “Ferner, denn je”

Affenzirkus

becky-phan-23122-unsplash.jpg

Ich reise mit leichtem Gepäck. Alles, was ich tragen will, ist mein eigenes Gewicht. All das, was ich mitbringen konnte, würde meinen Rücken krümmen und mich daran hindern, geradeaus zu schauen. Ein weiterer Grund ist die Zeit. Ich bin zu aufgeregt, um meine Transformation zu beginnen, um mir Sorgen um alltägliche Dinge zu machen, z.B. welche Kleidung ich tragen soll oder ob ich eine bestimmte Art von Essen zu essen habe. Lass mich einfach laufen. Ich will jetzt dorthin. Diese Stadt ist ein Spielplatz und ich fühle mich wie das neue Kind in der Schule.

Continue reading “Affenzirkus”