Frühling des Lebens Kapitel IV

Lieben heißt loslassen. Wir sind nur so frei, wie es unsere Vorstellungskraft es auch zulässt. All diese klischeehaften Gedanken gingen mir durch den Kopf. Nach dieser Nacht zweifelte ich alles an. Ich hätte schwören können, dass in mir etwas zerfallen ist. Es war ein Gewicht, das von mir abfiel. Ich kannte es nicht, so leicht zu leben. Grenzenlos. Bei jedem Schritt, den ich machte, fühlte ich, dass ich in einen Abgrund fallen würde. Es war berauschend und furchterregend.

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Marmor Träume


Etwas, an das ich mich am meisten erinnere, ist die Sonne.
Am schönsten ist es, wenn wir das Licht durch die weißen Marmorwände reflektieren sehen, zwischen ihnen hin und her hüpfen, als wäre es ein Tanz aus Licht und Lebe. Wie eine Ode an die Toten, die zuerst sahen, wie schön sie sein konnten. Die Tausenden von Spatzen und Stare durchdrangen das Diamantenlicht und ignorierten uns einfache Kreaturen, die auf den Straßen standen. Was können wir schon wissen? Wir konnten nicht einmal spüren, wie die Luft unsere Federn durchdrang, die Sonne, die uns die uns die Richtung aufzeigte.

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