Darum liebe ich die Selbstständigkeit

andre-benz-280847-unsplash

Ich liebe meinen Beruf und besonders meine Selbstständigkeit. Für mich gibt es nichts besseres als zu Schreiben (ich kann auch nicht viel mehr ;)) Wenn der Wecker klingelt, freue ich mich auf den Tag und wenn ich abends ins Bett gehe, freue ich mich direkt wieder auf den nächsten. Und das meine ich absolut Ernst! Warum es mich so glücklich macht und warum ich es nur jedem ans Herz legen kann erfahrt Ihr in diesem Artikel. Continue reading “Darum liebe ich die Selbstständigkeit”

Verschütteter Wein

rowan-heuvel-20502-unsplash

Wie viele meiner Gedanken sind nur verschütteter Wein? Versprechungen für eine leere Zukunft, die nur zu Flecken wurden. Sie werden immer da sein, um mich daran zu erinnern, wer ich war und welches Leben ich damals angestrebt habe. Sie kommen aus einer Zeit, in der ich immer daran dachte, wie viel ich bereits erreicht hatte. Mein junger Verstand konnte nicht zusammenbrechen, das Glück war immer durch das Versprechen der Zeit präsent. Ich sah die kommenden Tage wie Sternbilder hoch oben am Nachthimmel.
Continue reading “Verschütteter Wein”

Ich bin naiv und das ist gut so

luka-davitadze-598540-unsplash

“Bei dem Wort Liebe fangen meine Augen an zu glühen.”

Ich bin naiv. Sogar sehr. Früher ist das nicht so aufgefallen, da konnte ich das noch auf mein Alter schieben. Da war es noch gerechtfertigt. Kindlicher Leichtsinn halt. „Ja gut, sie ist ja noch 17, sie lernt das schon noch“, haben sie damals gesagt. Mittlerweile bin ich 27 und es ist kein Stück besser geworden. Dieses Kopfschütteln. Immer dasselbe. Und dazu noch dieses leicht angedeutete Lächeln und dieses: „Süß.“ Continue reading “Ich bin naiv und das ist gut so”

Himmel oder Hölle? – Homeoffice

the-5th-141680-unsplash.jpg

Damals dachte ich immer: Das ist mein Ziel – von Zuhause zu arbeiten. Ich habe mir vorgestellt wie ich total entspannt in meiner Wohnung sitze, in der Mittagspause (die ich sehr regelmäßig einhalten würde) würde ich genauso entspannt zum Yoga gehen, aus der ich noch entspannter wiederkommen würde. Die Sonne würde (den ganzen Tag) in das Zimmer reinscheinen und nach meiner Arbeit (die mir natürlich auch so leicht fallen würde) würde ich ein paar Runden auf meinem Balkon meditieren. (Nun habe ich alle Berliner Hipster Klischees bedient). Ja nur leider muss ich mein damaliges Ich enttäuschen. Ich meine, dass ich immer noch alle Klischees bediene hat sich nicht geändert.. Aber ein paar Sachen, die ich gelernt habe erzähle ich Euch in diesem Artikel..
Continue reading “Himmel oder Hölle? – Homeoffice”

Der Zauberer – Teil I

billy-huynh-278252-unsplash.jpg

Juli Morgen. Noch hat die Sonne nicht angefangen auf den Bürgersteig zu brennen, die erste Brise ist aber schon recht warm. Die ersten Cafés öffnen und ich rieche an dem frisch gebackenem Brot. Der Himmel ist noch orange. Ich nehme meine Sonnenbrille ab, um in die Sonne zu schauen. “Solch eine Magie” – denke ich. Continue reading “Der Zauberer – Teil I”

Ferner, denn je

oliver-pacas-191069-unsplash

Und eines Tages werden wir uns wiedersehen.
Es werden etliche Jahre vergehen und wir werden gealtert sein.

Ich werde dein faltiges Gesicht ansehen und mich fragen, ob deine Narben schon geheilt sind. Meine sind es bis dahin. Lange wollten sie nicht zuheilen.
Weil ich sie nicht zuheilen ließ.

Continue reading “Ferner, denn je”

Affenzirkus

becky-phan-23122-unsplash.jpg

Ich reise mit leichtem Gepäck. Alles, was ich tragen will, ist mein eigenes Gewicht. All das, was ich mitbringen konnte, würde meinen Rücken krümmen und mich daran hindern, geradeaus zu schauen. Ein weiterer Grund ist die Zeit. Ich bin zu aufgeregt, um meine Transformation zu beginnen, um mir Sorgen um alltägliche Dinge zu machen, z.B. welche Kleidung ich tragen soll oder ob ich eine bestimmte Art von Essen zu essen habe. Lass mich einfach laufen. Ich will jetzt dorthin. Diese Stadt ist ein Spielplatz und ich fühle mich wie das neue Kind in der Schule.

Continue reading “Affenzirkus”

Die im See Verlorenen

matt-power-474202-unsplash

Das Wasser ist jetzt still. Der Sturm von gestern Abend hat Hunderte von verlorenen Seelen kilometerweit herumfliegen lassen. Einige schauen in die Sonne, als ob sie ihn verzweifelt bitten würden, Leben in ihre kalten, blassen Körper zurückzubringen. Hundert Schiffe segeln dazwischen. Sie verachten jeden einzelnen Ertrunkenen und fürchten das Lied der Meerjungfrau. Wir könnten es sein, denken sie. Continue reading “Die im See Verlorenen”