Frühling des Lebens Kapitel IV

Lieben heißt loslassen. Wir sind nur so frei, wie es unsere Vorstellungskraft es auch zulässt. All diese klischeehaften Gedanken gingen mir durch den Kopf. Nach dieser Nacht zweifelte ich alles an. Ich hätte schwören können, dass in mir etwas zerfallen ist. Es war ein Gewicht, das von mir abfiel. Ich kannte es nicht, so leicht zu leben. Grenzenlos. Bei jedem Schritt, den ich machte, fühlte ich, dass ich in einen Abgrund fallen würde. Es war berauschend und furchterregend.

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Blüte der Zeit Kapitel III

Ich war immer anderer Meinung als mein Herz. Es zog immer zu den dunklen Enden meines Geistes, wo das Unmögliche mich von der Stille des mich umgebenden Lebens fern hielt. Immer benehmende Kreaturen, so kontrolliert und gerade. Misshandlung und Fehlverhalten der Wahrheit. Die Welt braucht mehr als die Dinge, die sie bisher hatte. Veränderung sollte das oberste Ziel für uns sein.

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Blüte der Zeit Kapitel II

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Prokrastination: In einer Traumwelt gefangen zu sein, die uns daran hindert, unsere Träume in ihrer Echtheit zu leben. Mein bisheriges Leben war ein stetiger Monochord-Rhythmus, zwei Akkorde, die sich Tag und Nacht wiederholen. Immer denke ich daran, wie das Lied weitergehen würde. Als ich mich an diesem Frühlingsnachmittag umdrehte, um sie anzusehen, hörte ich die Saiten brechen, keine Musik mehr. Nichts mehr. Mein Körper wurde völlig taub. 

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Die Blüte der Zeit Kapitel I

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Ich habe Möwen gegen Raben eingetauscht. In meinem Rucksack hatte ich drei Tage lang Kleidung und eine Zahnbürste. In meinem Herzen, ein Leben lang Träume. Ich habe zu lange darauf gewartet, und ich frage mich, warum…. Ich will nicht denken, dass ich zu lange in meinen Ängsten, in einem bloßen Klischee gefangen war, oder? Ich meine, wenn ich mir die Kakerlaken in meinem Kopf so bewusst sind, hätte ich es besser wissen müssen, nicht wahr?

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Entzug

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Trüb meine Tage, nebelig mein Verstand. Verdunstet mein Ich. Verschmolzen zu Dir.  Wir zwei – eins gemeinsam: Unsere Leere.
Ich kannte keinen Atem, denn es war deiner.
Keine Bewegung, denn du liefst.
Jedes deiner Worte durchdrungen in meinen Körper. Jede Betäubung verwachsen in meine Haut.

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